Herbstübungen 2017

Um für den Ernstfall bestmöglich vorbereitet sein, übte die FF-Gschwandt auch diesen Herbst wieder in 4 Szenarien im großen Stil den Umgang von Einsatztaktik und Gerätschaften. Dabei wurde besonderer Augenmerk daraufgelegt, besonders die jüngeren Kameraden und Führungskräfte an möglich realitätsnahen Übungsaufgaben Erfahrungen sammeln zu lassen.

  1. Herbstübung:
    In 3 Stationen konnten unsere Kameraden Ihre Kenntnisse auf diversen Einsatzgeräten auffrischen und in der Praxis üben. So wurden an einer Station der Umgang mit dem Hydraulischen-Rettungsgerät an einem verunfalltem KFZ geübt, bei einer weiteren der Umgang mit wasserführenden Armtaturen trainiert und an einer 3. Station die Aufzugbergung in Theorie und Praxis durchgegangen. Im Zuge dessen durften wir das neue Firmengebäude der Fa. Malerei Pammer kennenlernen und konnten dabei so die ein oder andere Einsatzrelevante Info mitnehmen.
  2. Herbstübung:
    Mit der Übungsalarmierung “Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ rückten alle 5 Einsatzfahrzeuge unserer Wehr zum Firmengelände der Fa. Mair Landtechnik aus. Vor Ort galt es ein in Brand geratenes Fahrzeug zu löschen, sowie die Rettung einer Person aus einem weiterem Unfallwagen, welcher von einem Traktor unter sich begraben wurde.
  3. Herbstübung:
    Bei der Fa. Autohaus Windischbauer galt es, einen in der Werkstätte ausgebrochenen Brand zu bekämpfen und die vermissten Personen so rasch wie möglich aus dem verrauchtem Firmengebäude zu retten. Nach Änderungen im Ortswassersystem, war es auch Ziel deren Grenzen auszuloten, um im Ernstfall bis zum Eintreffen weiterer Hilfskräfte die Ressourcen optimal einsetzen zu können.
  4. Herbstübung:

Gemeinsam mit der Drehleiter und einem Tankfahrzeug der FF-Gmunden wurde ein Brandausbruch in der Volksschule-Gschwandt geübt. Nach der Räumung des Gebäudes startete ein Atemschutztrupp den Innenangriff, um die noch vermissten Personen aufzuspüren und den Brandherd zu bekämpfen. Da den noch eingeschlossenen Schülern und Lehrkräften der Fluchtweg durch das verrauchte Stiegenhaus versperrt wurde, mussten diese mithilfe der Drehleiter über die Fenster gerettet werden.

Ein besonders großes „Dankeschön!“ gilt allen Betrieben, die Ihre Firmenobjekte für unsere Übungszwecke zur Verfügung gestellt haben und die anschließende Gastfreundschaft in gemütlicher Runde. Ebenso bedanken wir uns bei den Kameraden der FF-Gmunden für die Teilnahme und die reibungslose Zusammenarbeit bei der Schulübung.

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Technische Leistungsprüfung abgelegt

Nach dreijähriger Pause traten 24 Mann der FF Gschwandt wieder zur technischen Hilfeleistungsprüfung, kurz THL, an.

Dieser Ausbildungsteil in der Feuerwehr wurde reformiert und somit noch praxisnaher.

Der Sinn dieser Prüfung liegt vor allem in der Übungstätigkeit auf dem Bereich der Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen. Dabei wird auf die persönliche Schutzausrüstung, die richtige Benutzung von Gerätschaften und deren Auffindbarkeit in den Fahrzeugen, sowie auf das Absichern der Unfallstelle, besonderes Augenmerk gelegt. Ein absolvierter Erste- Hilfe- Kurs ist dazu Bedingung.

Die Ausbildung für die Leistungsprüfung erfolgt hierbei in der Feuerwehr.

Nach zweimonatiger Vorbereitung erfolgte die Abnahme der THL Prüfung am 26.11. 2016 durch das Bewerterteam des Bezirksfeuerwehrkommandos, sowie unter Anwesenheit des Bezirks und Abschnittsfeuerwehrkommandanten.

Nach der erfolgreichen Prüfung, konnten die Leistungsabzeichen in den Klassen Bronze und Silber an die teilnehmenden Kameraden überreicht werden.

Dabei betonten in ihren Ansprachen Bezirkskommandant Stefan Schiendorfer und Bürgermeister Fritz Steindl die Wichtigkeit der Ausbildung sowie den persönlichen Einsatz dazu aller teilnehmenden Feuerwehrkameraden.

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Herbstübungen 2016


Wie jedes Jahr führte unsere Wehr auch diesen Herbst wieder 3 Großübungen durch. Diese bringen für die Mannschaft aber auch besonders für das Kommando wichtige Erfahrungswerte um Im Ernstfall an Situation und Einsatzstelle angepasst rasche und schnell greifende Schritte zu setzen. Besonderes Augenmerk wurde dieses Mal auch auf die Zusammenarbeit mit den umliegenden Feuerwehren gelegt.

1. Herbstübung

Die erste Herbstübung wurde als Schulungs- und Informationsabend gestaltet. Themen waren Änderung in der Übernahme eines Einsatzes von der Landeswarnzentrale bzw. die vertiefte Einschulung in die technischen Gegebenheiten des neuen Feuerwehrhauses

2. Herbstübung
Der zweite Übungsabend teilte sich in 2 Stationen auf:

  • An der ersten Station wurde die neue Drehleiter der FF-Gmunden vorgestellt und dafür wichtige Einsatzrelevante Informationen gelehrt falls diese im Ernstfall benötig wird
  • Aufgrund der wiederkehrend heftigen Unwetter im Sommer wurden zusätzliche Pumpen und Nasssauger angeschafft. In einem kurzen Workshop gab es interessante Tipps für den effizienten und schonenden Einsatz dieser Gerätschaften.

3. Herbstübung

Brand in den Fertigungshallen der Fa."Metalltechnik Haidinger" mit 2 vermissten Personen; lautete die Alarmierung zu dieser Großübung. Bei Eintreffen begann sofort ein Atemschutztrupp mit der Personensuche wobei trotz stark verrauchter Hallen die beiden Vermissten rasch ausgemacht und mithilfe eines 2. Atemschutztrupps aus dem Gefahrenbereich gerettet werden konnten. Gemeinsam mit der Teleskopmastbühne der BTF-Steyrermühl wurden gleichzeitig umliegende Gebäude und ein angrenzendes Gasflaschen-Lager vor den Flammen geschützt.

3. Herbstübung

Bei der letzten Herbstübung rückten unsere Kameraden Brandbekämpfung des Landwirtschaftlichen Guts "Mair im Moos" aus. Angenommen wurde ein Brandausbruch im Wirtschaftstrakt mit vermisster Person. Der im Innenangriff eingesetzte Atemschutztrupp konnte diese wiederum rasch aus dem stark verrauchten Brandobjekt retten und den Kameraden zur Erstversorgung übergeben. Nebenbei galt es eine Wasserversorgung herzustellen um das Tanklöschfahrzeug zu speisen und die umliegenden Objekte vor den thermischen Belastungen zu schützen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei der Fa. Haidinger bzw. bei der Familie Secklehner für die zur Verfügung gestellten Übungsobjekte und deren Gastfreundschaft!

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Heißausbildung bei "ready4fire"

Am Samstag, 02.10.2016 nahmen 3 Atemschutzträger an einem Heißausbildungstrainigs des Vereins ready4fire in Amstetten teil. Dabei wurden Ihnen in einem Theorieteil, sowie in der Praxis in den Brandcontainern Taktikten beim Innenangriff sowie Einsatz und Umgang mit verschiedenen Löschtechniken gelernt und geübt.

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Einsatzübung bei Fa. Reifen Altmanninger

Wie auch andere Feuerwehren des Bezirkes absolviert auch die Feuerwehr Gschwandt regelmäßig Übungen in Objekten des Brandabschnittes Gschwandt. Dazu gehört auch der Reifenspezialist “REIFEN ALTMANNINGER” in Oberweis, der heute 6.4.2016 für eine Übung ausgewählt wurde. Mit vier Fahrzeugen und ca 40 Feuerwehrkameraden rückte die Feuerwehr Gschwandt an. Für einen eventuellen Löscheinsatz musste vorerst das neu errichtete Löschwasserbassin mit 100 m3 Wasser gefüllt werden. Das Löschwasser wurde mit einer ca 500 Meter langen Schlauchleitung vom Traunufer aus heraufgepumpt werden. Zwei tragbare Pumpen, eine am Traunufer und eine am Anfahrtsweg Mitte der Schlauchleitung schafften diese Wassermenge in ca einer Stunde. Im Ernstfall ist so jederzeit genug Löschwasser vorhanden. Außerdem gibt es in unmittelbarer Nähe auch noch zwei Wasserhydranten, die notfalls auch als zusätzliche Wasserquelle angespeist werden können.
Kommandant Jürgen WEISMANN ging am Ende der Übung mit den Kameraden noch das Projekt Reifen ALTMANNINGER durch, erklärte alle Gefahrenstellen wie Reifenlager, die drei Montagehallen, Büroräume etc.  Bei der Abschlussbesprechung lobte Jürgen WEISMANN das perfekte Zusammenspiel aller Kameraden und die Besitzer Jürgen und Johann ALMANNINGER bedankten sich herzlich für die gute Arbeit der Feuerwehr Gschwandt. “Wir wissen nun im Ernstfall, der hoffentlich nie eintreten wird, dass auf unsere Feuerwehr Gschwandt Verlass ist”, so die Worte von Johann ALTMANNINGER sen., der im Anschluss an die Übung zu einer Leberkäsejause und Getränke eingeladen hat.
 
Bericht und Fotos: Peter Sommer 
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Atemschutzübung

Um im Brandfall beim Innenangriff bestmöglich vorbereitet vorgehen zu können, fand am Samstag den 05.12.2015 eine Atemschutzübung in der Volksschule statt. Neben dem Umgang mit Wärmebildkameras, die nicht nur eine große Hilfe bei der Suche nach Brandherden und Glutnesternbietet, sondern auch eine große Erleichterung für den Atemschutztrupp bei der Orientierung in stark verrauchten Räumen gewährt, wurden auch der Umgang mit den neuen Atemschutzflaschen zuerst in der Theorie und anschließend in der Praxis trainiert. Dabei galt es eine mit Wärme-Pads versehene Puppe mithilfe von Wärmebildkameras im stark verrauchten Brandabschnitt so schnell wie möglich aufzuspüren und ins Freie zu bringen. Insgesamt nahmen 16 Kameraden an der Übung teil.

 

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Herbstübungen 2015

Um im Ernstfall schnell und richtig Handeln zu können wurden auch diesen Herbst wieder Mannschaft und Einsatzleiter in 3 Übungsszenarien  gefordert.

  1. Herbstübung:
    Am ersten Übungsabend wurde das Augenmerk auf den Umgang mit Bergeschere und Spreitzer gesetzt. So wurden verschiedene Techniken geübt, um ein besonders schonendes, jedoch rasches Vordringen zur eingeklemmten Person  zu erlangen. Zur selben Zeit wurde mit den Kraftfahrern der Notbetrieb der Pumpe unseres Tanklöschfahrzeuges (TLF-A 2000) aufgefrischt.
  2.  Herbstübung:
    „Brand in der Schweißerei der Firma „Dr. Majer Maschinenbau“ mit vermisster Person“ lautete die Übungsannahme. Ein Atemschutztrupp startete sofort den Innenangriff um die vermisste Person zu retten, Gefahrenstoffe in Sicherheit zu bringen, den Brandherd zu bekämpfen sowie eine Öffnung zur Überdruckbelüftung zu schaffen. Währenddessen wurden eine Zubringerleitung aufgebaut und mehrere C-Rohre für den Außenangriff besetzt.
  3. Herbstübung:
    Bei der 3. Herbstübung stellte uns die Firma „RECOM-Electronic“ ihren  neuen Standort in Gschwandt-Münzfeld als Übungsobjekt zur Verfügung. Auch hier galt es eine vermisste Person unter Einsatz von schwerem Atemschutz aus dem stark verrauchten Bürogebäude zu retten und den Brandherd zu bekämpfen. Besonders wichtig für Mannschaft und Einsatzleiter waren aber das Objekt und weitere einsatzrelevante Gegebenheiten kennenzulernen um mögliche Schwierigkeiten im Vorhinein zu klären.

An dieser Stelle möchten wir den Firmen „Dr. Majer Maschinenbau“ und „RECOM Electronic“ für die  zur Verfügung-Stellung der Übungsobjekte, sowie die nette Gastfreundschaft im Anschluss ein großes  „Dankeschön!“ aussprechen.

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Herbstübungen 2014

Wie jedes Jahr führt die FF-Gschwandt auch dieses Jahr wieder ihre Herbstübungen durch deren Hauptziel darin besteht, die Mannschaft sowie auch die Einsatzleiter bestmöglich auf etwaige Szenarien vorzubereiten, um im Ernstfall schnellstmögliche Hilfeleistung zu garantieren.
Die Übungsszenarien der drei bisher durchgeführten Übungen forderten die FF-Gschwandt bei einem simulierten Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person im Baustellengelände der ARGE Umfahrung-Ost in Moosham bei der speziell die schonende Rettung aus einem KFZ mittels schwerem Hydraulikgerät im Vordergrund stand.
Bei der Fam. Lachinger, Besitzer des Bauernhofs „Loiplschlag“, wurde ein Brand eines landwirtschaftlichen Objektes mit vermisster Person und Gefahr eines Waldbrandes durch starken Funkenflug simuliert wobei die rasche Bereitstellung einer Zubringerleitung für einen großflächigen Löschangriff und die Rettung der vermissten Person mittels schwerem Atemschutz die größte Herausforderung darstellte.
Bei der Familie Gillesberger (Flachberg) lautete die erste Lagemeldung: „Person kehrte von Forstarbeiten nicht nach Hause zurück“; worauf eine Suchaktion im angrenzenden Waldstück gestartet wurde und schon nach kurzer Zeit die zwischen Baum und Traktor eingeklemmte Person entdeckt wurde und im Anschluss mittels Greifzug aus seiner misslichen Situation gerettet.
Ein besonderer Dank gilt den Grund und Hausbesitzern, für die Bereitstellung der Übungsobjekte sowie die nette Gastfreundschaft im Anschluss!

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Einsatzübung bei Autohaus "Peugeot-Hummer"

Am Mittwoch, den 07.05.2014, fand die erste Frühjahrsübung der FF-Gschwandt beim Autohaus „Peugeot Hummer“ statt. Angenommen wurde dabei ein Brand des Firmengebäudes, wobei ein Atemschutztrupp zum Vordringen bis zum Brandherd vorgesehen war und ein weiterer Trupp  auf den Einsatz im Falle eines unvorhergesehenen Notfalles beim Atemschutz-Sammelpunkt in Bereitschaft verblieb. Um die Situation zu verschärfen, wurde spontane Übelkeit von zwei Atemschutzträgern simuliert, was den Einsatz des zweiten Atemschutztrupps für die Rettung der beiden Feuerwehrleute aus dem Übungsobjekt erforderte.
Parallel dazu wurde der Umgang mit dem Bergergerät geübt, wobei das Dach eines Autos abgetrennt wurde, um ein Vordringen zur eingeklemmten Person zu ermöglichen.
Bei der Übung waren insgesamt 35 Mann, aufgeteilt auf die 5 Einsatzfahrzeuge der FF-Gschwandt, im Einsatz.

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